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Der süße Nektar Zeit

Der süße Nektar Zeit„Der süße Nektar Zeit rinnt meine Kehle hinunter
den Mund weit auf, lasse ich ihn fließen
fließen, auch wenn die Sonne brennt
bis mir vor Glück die Tränen kommen“

Eine Performance zum Thema Entschleunigung.
In deutscher und japanischer Sprache.

Im Rahmen von ‚Nachtundnebel Kunst- und Kulturfestival Neukölln 2013‘

2. November 2013
18 – 22 Uhr

Fortlaufender Einlass / Die Besucherzahl ist begrenzt

Eintritt: EUR 2-8

Mahela Rostek: Konzept, Performance
Minako Matsuishi: Lyrik
Mathias Berghaus: Theremin
Nikolaus Kirstein: Klavier
Peter Pütz: Shakuhachi
Albrecht Fersch: Performer

www.nachtundnebel.info
www.mahelarostek.de
www.hertzmonteur.de
www.shakuhachiberlin.de

Das Ego und das wahre Selbst, Workshop mit Hans Torwesten

Gewöhnlich wird auf das Ego in meditativen Gruppen, vor allem östlicher Prägung, eingedroschen: Es ist der Sündenbock par excellence, den es so schnell wie möglich loszuwerden gilt. Dabei ist die Ich-Werdung im Laufe der geistigen Evolution höchst wichtig – ohne sie ist eine Daseinsbewältigung und eine Orientierung in der Welt kaum möglich.
Nur: ist sie auch schon der Endpunkt der Evolution? Ist das, was da jeden Morgen aufsteht, seinen täglichen Pflichten nachkommt und abends regelmäßig in einen rätselhaften Schlaf versinkt, schon der Weisheit letzter Schluss? Gibt es hinter diesem Oberflächen-Ich, das sich da mühsam von einem Tag zum anderen tastet, nicht noch eine andere Realität – ob wir sie nun das wahre unzerstörbare „Selbst“, den „Atman“, die Buddha-Natur oder den „Grund der Seele“ nennen? Wenn wir uns auf den Grund gehen – was manchmal sehr schmerzhaft sein kann -, stoßen wir zuletzt auf eine Wirklichkeit, die nicht mehr hinterfragbar ist – weil sie nie zum Objekt gemacht werden kann, weil sie schlicht das ist, was wir SIND – jenseits der veränderlichen Gefühle und Gedanken, die entstehen und wieder vergehen. Die Mystiker aller Religionen haben diesen ungeborenen und unsterblichen Grund unserer Existenz erfahren – warum sollten wir es nicht auch können?

Wo: Kulturraum Mainzer7, Mainzer Str.7. 12053 Berlin
U Hermannplatz

Wann: Sa. 19.10.13,19,00 und (bei Bedarf) So. 20.10., 11.00

zur Person: Hans Torwesten ist ein profunder Kenner und Praktizierender der Vedantaphilosophie; er arbeitet augenblicklich an einer neuen Vivekanandabiographie

Workshop Albert Camus

Workshop Camus Berlin 9./10.11. 2013

Albert Camus – der „fremde“ Denker
Ein Workshop aus Anlass seines 100. Geburtstags

Albert Camus war in der Zeit unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg neben Jean Paul Sartre der Star der Intellektuellenszene, nicht nur in Frankreich. Die Generation, die im Schatten des Kriegs herangewachsen war, suchte nach dem Sinn des Daseins in einer sinnlos gewordenen Welt; – Camus‘ 1942 geschriebener „Mythos von Sisyphos“ gab das Stichwort: das „Absurde“.

Zugleich stand Camus im Zentrum einer teilweise erbittert geführten Diskussion über die Rolle von Gewalt und Ideologie, über die Bedeutung von „Revolte“ und „Revolution“ für die Entwicklung einer orientierungslos gewordenen Welt.

Seine Theaterstücke eroberten die Bühnen, seine Romane gestalteten scharf und überbelichten das Profil der Zeit und wurden Bestseller.

Mit der Veränderung des Blicks auf eine global strukturierte Welt und einer sich machtpragmatisch verstehenden politischen Kultur geriet das Denken Camus‘ aus dem Fokus des Interesses.

Und heute? Es gibt gewichtige Stimmen, die sagen, dass Camus gerade in den gegenwärtigen Erschütterungen uns etwas zu sagen haben könnte.

Falsch wäre es, den Unterschied zwischen der Gegenwart und jener Zeit und ihren Fragen und Problemen, Hoffnungen und Enttäuschungen zu nivellieren. Im Gegenteil! Wir sollten uns – aus dieser Distanz heraus – irritieren lassen durch Camus‘ libertäre, radikal menschliche Haltung, und neu sehen lernen aus dem Blickwinkel des Fremden. Die Erfahrung des „Absurden“, die Provokation der „Revolte“ und der Anspruch des „Mediterranen Denkens“ könnten „die Axt … für das gefrorene Meer in uns“ (Franz Kafka) sein.

Eine Begegnung mit Albert Camus ist ein Wagnis. Wir wollen uns ein stückweit auf dieses Wagnis einlassen. Der Workshop soll Texte und Thesen Camus möglichst performativ erarbeiten und im Nach-Spiel gestalten.
Wir wollen unser Selbstsein und unser Dasein in der Welt in den Umkreis einer herausfordernden Perspektive stellen. Um vielleicht zu sehen, wer wir auch sein könnten.

Wo: Kulturraum Mainzer7, Mainzer Str.7, 12051 Berlin U Hermannplatz
Wann: Sa., 9.11. 19.00 +
So. 10.11. 11.00
Eintritt nach Selbsteinschätzung

ETWAS KÜRZER

Workshop Camus Berlin 9./10.11. 2013

Albert Camus – der „fremde“ Denker
Ein Workshop aus Anlass seines 100. Geburtstags

Albert Camus war in der Zeit unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg neben Jean Paul Sartre der Star der Intellektuellenszene, nicht nur in Frankreich. Die Generation, die im Schatten des Kriegs herangewachsen war, suchte nach dem Sinn des Daseins in einer sinnlos gewordenen Welt; – Camus‘ 1942 geschriebener „Mythos von Sisyphos“ gab das Stichwort: das „Absurde“.

Zugleich stand Camus im Zentrum einer teilweise erbittert geführten Diskussion über die Rolle von Gewalt und Ideologie, über die Bedeutung von „Revolte“ und „Revolution“ für die Entwicklung einer orientierungslos gewordenen Welt.

Und heute? Es gibt gewichtige Stimmen, die sagen, dass Camus gerade in den gegenwärtigen Erschütterungen uns etwas zu sagen haben könnte.

Falsch wäre es, den Unterschied zwischen der Gegenwart und jener Zeit und ihren Fragen und Problemen, Hoffnungen und Enttäuschungen zu nivellieren. Im Gegenteil! Wir sollten uns – aus dieser Distanz heraus – irritieren lassen durch Camus‘ libertäre, radikal menschliche Haltung, und neu sehen lernen aus dem Blickwinkel des Fremden. Die Erfahrung des „Absurden“, die Provokation der „Revolte“ und der Anspruch des „Mediterranen Denkens“ könnten „die Axt … für das gefrorene Meer in uns“ (Franz Kafka) sein.

Eine Begegnung mit Albert Camus ist ein Wagnis. Wir wollen uns ein stückweit auf dieses Wagnis einlassen. Der Workshop soll Texte und Thesen Camus möglichst performativ erarbeiten und im Nach-Spiel gestalten.
Wir wollen unser Selbstsein und unser Dasein in der Welt in den Umkreis einer herausfordernden Perspektive stellen. Um vielleicht zu sehen, wer wir auch sein könnten.

Referenten: Evrim Kutlu, Gerhard Nurtsch
Beide sind Philosophen, leben in Köln

Offene Gesprächsrunden, Vorträge und Seminare mit Hernán Silva-Santisteban-Larco

Offene Ggesprächsrunden
in bewährter Form
Vorträge und Seminare mit
Hernán Silva-Santisteban-Larco

Methodische innere Arbeit

Imaginatives Denken

Biografiearbeit

Die Kraft der spanischen Poesie

Seminare und Vorträge mit
Hernán Silva-Santisteban-Larco

Wiederbeginn am
Mi., den 2.April 2014 um 19 Uhr: Offener GEsprächsaend; Thema: Spiritualität

Hernán Silva-Santisteban-Larco

geb. 1948, Deutsch – Peruaner. Philosoph, Päda- goge, Dichter, Hochschuldozent für Philosophie,
Waldorflehrer, Lehrer in indigenen Bauern-
gemeinschaften, Biografieberater, pädagogischer
Berater, bietet im Kulturraum Mainzer7 verschie-
dene Vorträge und Seminare an.

In den anderthalb Jahren, in denen er bereits die > Philosophie für jedermann< mit den Teilnehmern seines Kurses bearbeitete, hat er sich als Volkspädagoge und praktischer Philosoph erwiesen, der immer auf den inneren Klang des jeweiligen Menschen zielt. Er möchte uns Zeitgenossen der Postmoderne zu einem sozialen Ganzen erlösen, in dem wir einen gangbaren Weg aus der existenziellen Erschöpfung finden können. Die indigenen Bauerngemeinschaften, in denen er arbeitete, sind die Indio-Quechua-Dörfer auf den Hochplateaus der peruanischen Anden, „wo die leichtfüßigen Lamas herumlaufen, die stets den Kopf oben tragen“. Das war für ihn die praktische Umsetzung der Methoden Paulo Freieres, die er schon in Universitätskursen studiert hatte. Eine neue pädagogische Erfahrung war es, die mit dem Volk, während er vorher viele Jahre als Dozent in akademischen Zusammenhängen gearbeitet hatte. 1)„Begegnungen mit spanischen Dichtern und deren Poesie“(Juan Ramón Jiménez, Antonio Machado, Luis Cemuda, Octavio Paz u.a.) Wiederbeginn: 16.10./ damach 14-tägig Uhrzeit: 19 – 20.30 10€ pro Abend (die Methode ist ähnlich wie in dem Kurs „Philosophie für jedermann“) Die spanischen Dichter verfügen über eine ungebrochene Erzählkraft und großen Bilderreichtum. Die spanische Poesie ist eine Poesie der Einsamkeit und zugleich der Kommunion. Sie ist Erkenntnis und Erlösung. Sie ist eine geistige Übung und eine innere Befreiung, die zugleich revolutionär und sozial engagiert ist. Sie ist die Stimme des Volkes und die der Einsamen. Sie ist Musik und existenzielle Mystik Das Anliegen der jeweiligen Gespräche ist nicht nur, die Symbole des jeweiligen Gedichts zu verstehen und damit Begegnung mit dem Dichter zu versuchen, sondern die Frage zu stellen: Was von mir finde ich in diesem Gedicht? 2) Seminar „Die Nebenübungen, ein Erkenntnisweg zur Selbstumwandlung und inneren Entwicklung– der Kampf um die eigene Seele“ Termine: Freitag, 11.10.2013, 19 – 20.30 Uhr Samstag, 12.10.2013, 10 - 18.30 Uhr Sonntag, 13.10.2013, 10 – 13.30 Uhr Seminargebühr: 95 € Im Inneren des Menschen liegt ein Reichtum. Die Nebenübungen sind ein Weg, der es ermöglicht, unser inneres Leben mehr zu beherrschen, so dass ein Mittelpunkt der Ruhe und des seelischen Gleichgewichts in uns entsteht und zugleich eine Offenheit für die Welt und unsere Mitmenschen. 3) Vortrag „Biografiearbeit – was ist das?“ Termin: Freitag 30.10. 2013, 19 – 20.30 Uhr Kostenbeitrag: 15 € Das Leben jedes Menschen ist ein Weg zu sich selbst. Hermann Hesse Der Mensch hat diese Aufgabe aus seinem Selbst heraus; sie stellt sich für jeden anders. Als Menschen müssen wir erst werden. Aber: Was wollen wir werden? Unsere Biografie ist der Versuch, diese Aufgabe zu ergreifen. Diese Aufgabe ist heute aktuell wie nie zuvor. 4) Seminar „Die Kraft der Imagination. Was ist imaginatives Denken?“ Termine: Freitag, 22.11.2013, 19 - 20.30 Uhr Samstag, 23.11. 2013, 10 – 18.30 Uhr Seminargebühr: 75 € Was ist Imagination? Wie kann heute die Kraft der imaginativen Erkenntnis geweckt und entwickelt werden? Woher kommt diese Kraft, die die Bilder des imaginativen Erlebens in der Seele entfesselt? Was ist der Unterschied zwischen alltäglicher und imaginativer Erkenntnis? Welche Bedeutung hat das imaginative Denken für unser alltägliches und soziales Leben? Ort: Kulturraum Mainzer 7, Mainzer Str.7, 12053 Berlin (U Hermannplatz) www.mainzer7.de Für alle Veranstaltungen sind Ermässigungen nach Absprache möglich. Kontakt: Hernán Silva-Santisteban-Larco Fon 030 305 6575 mobil 0177 3302 258 sanlarco@gmx.de Karen Dahler/Thomas Maurenbrecher Fon 030 61203861 tho.mau@web.de karenda@web.de