Das zweite Standbein

 

Das zweite Standbein, auf märkischem Sand

Zwei bis drei Jahre ging die Suche nach einem zweiten Standbein unseres Kultur – und Sozialprojekts Mainzer7 – diesmal aber auf dem Lande. Es begann im Havelland, oszillierte in den Spreewald, hielt an bei einem phantasielosen grauen Schulbau mit Bergen toter Fliegen in jedem Klassenzimmer und spielte sich endlich auf Fontanes „Strreusandbüchse“ in Brandenburg ein. Lenzen heißt der Ort, direkt an der Elbe, zwischen Wittenberge und Ludwigslust. Da hatten einige vor uns ein wunderschönes Jugendstilhaus von 1904 wegen der Tankstelle vis-à-vis übersehen. Gut für uns nach den vielen Wechselbädern, wir legten die Hand drauf. Und, nach dem anderthalbjährigen Getümmel vieler Gewerke, dem „Hm- hm“ der Denkmalpflege, viel Einfallsreichtum und Überblick der Architekten und ebenso viel Gottvertrauen bei uns ist das Haus jetzt wunderschön renoviert, und die Blumenvielfalt breitet sich im Garten aus. Der Platz erholt sich und wir uns auch nach dem Marathon.

Kurz und gut: Am 17./18. September steigt das Einweihungsfest mit Läufen und Akkorden auf dem Digitalklavier, Jonglage und Akrobatik, auch für Kinder, Feuerstelle. Und es gibt reichlich zu essen und zu trinken, aber nicht vor allem. Man kann das Essen auch, wenn man nicht allzu viel überschüttet, im Garten spazieren führen, an einem Baum nieder sinken oder so ähnlich.

Mehr wird jetzt nicht verraten, das hier ist ein Appetizer-Text!

Thomas