Unter uns

Der gemeinnützige Verein

Wider die Mühlen, zu den Schaumkronen e.V.

Unser Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, in einem ausgesprochen multikulturellen Umfeld die soziale Integration durch kulturelle Angebote zu fördern.

Dazu gehören u.a.: älteren Menschen die Möglichkeit zugeben, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen weiterzugeben, durch den sozialen Kunstklub ,erschwingliche Konzerte anzubieten,für Menschen die aus finanziellen Gründen am kulturellen Leben nicht mehr teilnehmen .Und  das Interesse an klassischer Musik zu wecken. Unsre Ausstellungen  sind vom Kunstmarkt unabhängig, so können wir auch Autodidakten die Gelegenheit geben ihre Arbeiten zu zeigen.Die Jungen und älteren Künstler*innen , aus  den Bereichen der Literatur,Musik und der bildenden Kunst, bei ihren künstlerische Projekte zu unterstützen.

Außerdem bieten wir einen öffentlichen Raum für Gespräche, sozial – politische Arbeitskreise  ;sowie Seminare und Workshops (jetzt auch außerhalb von Berlin in unserem Haus in Lenzen, wo das Raumangebot größer ist).

Getragen vom Stiftungsfonds Artfondo, GLS Treuhand www.gls-treuhand.de

Gründungsmitglieder: Dagmar Welz, Hernán Silva-Santisteban Larco, Jens Reulecke, Sabine Zieser, Karen Dahler, Thomas Maurenbrecher, Wolfgang A. Gerhardt

Seit 2017 im Verbund des Kulturnetzwerkes Neukölln www.kulturnetzwerk.de

27. März 2012

Brainstorming

Am vergangenen Wochenende hat es unter einer erweiterten Gruppe von 8 Leuten bei einer dreistündigen Sitzung (mit Suppe), einem >Brainstorming<, eine Art von Durchbruch gegeben. Wieso denn? Wir haben uns Zeit genommen, um uns in unserer Verschiedenartigkeit wahrzunehmen. Und es entstand Akzeptanz… wir haben uns gemocht, fanden uns vielleicht trotzdem manchmal seltsam.

Vielleicht ist es so, wie wenn man am Wochenende in den Zoo geht und zwischen Gnus, Ameisenbären und Erdferkeln hin- und hergerissen ist, um nur einiges zu nennen. Also: Lernen, die Ferkelseite des andern oder der anderen anzunehmen– ohne in den Ruf auszubrechen: Du altes Ferkel! Das wäre ja nicht schwer…

Wir haben gute Ideen entwickelt, wie wir weiter arbeiten können… wenn uns zumindest ein Teil davon gelingt.

Nochmal zu den Tieren: Das sind natürlich nur Metaphern. Wem diese Tiere nicht gefallen, weil sie ihm zu drastisch sind, der mag an Bergfinken, Kolibris und Tauben denken – alles sanfte Wesen. Das Wichtige ist, über die Verschiedenartigkeit von uns, wie wir heute sind, nicht mit Floskeln oder Psychotechniken hinweg zu hüpfen, sondern wieder die Neugier zu entwickeln, die wir als Kinder hatten: Wer bist du? Ich will mit dir spielen… mit dir arbeiten, mit dir ein Stück Leben teilen. Den Kairos, den unwiederbringlichen Augenblick erspüren. Das ist die Präsenz, in der wir vom ewig zerstrittenen, dualistischen Entweder–oder–Denken zum Sowohl–als–auch–Denken gelangen.

Mehr darüber im Artikel >Brainstorming in der Kerngruppe<,